Befreiung vom Fluch des Gesetzes

Matthäus 5,17-20 - Das Gesetz für den Ungerechten - 17 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

17 Damit ist gemeint, dass das Gesetz nach wie vor Gültigkeit hat für all jene, die die Gnade des Herrn durch den Glauben ablehnen. Siehe meinen Beitrag weiter oben (zurück, vorherige Seite; Galater 2,21: "Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz ⟨kommt⟩, dann ist Christus umsonst gestorben.").

18 Dieses Gesetz soll auch dann nicht verändert werden und hat uneingeschränkte Gültigkeit für alle aus 17

19 Wer aber meint die Gnade auszuschlagen und das Gesetz für die Erfüllung aber für sich und Andere erleichtern kann, wird der geringste HEIßEN (nicht sein) im Himmel, im Umkehrschluss wird jener jedoch groß HEIßEN im Himmel; nicht jedoch dort sein, da dieser nicht zum himmlischen Volk gehört, sondern sich dem irdischen Volk zuschreibt, damit/ergo auch Gesetzespflichtig ist.

20 Das ist die Aufforderung es ruhig über das Gesetz und über die fleischlichen Werke zu versuchen wenn jemand meint er könne das Gesetz wie der Herr Jesus Christus erfüllen um gerecht zu werden vor Gott.

Himmlisches Volk Gottes

Entgegen zum irdischen Volk Gottes (Israel) sind wir Christen das Himmlische Volk Gottes. Wir sind Miterben des Himmels, Kinder Gottes. Wir werden als Einzige in den Himmel entrückt werden und auch vom Himmel wieder herabfahren.  Gott hat sein irdisches Volk nicht verworfen, mit ihm wird er einen neuen Bund beschließen (Jeremia 31,31) für das 1000-Jährige Friedensreich.

Thessalonicher 4,17 - danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft

Thessalonicher 5,9 - Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus

Offenbarung 3,10 - Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.

Offenbarung 19,1 - Nach diesem hörte ich ⟨etwas⟩ wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge im Himmel, die sprachen: Halleluja!

Offenbarung 19,14 - Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand.

Philipper 3,20 - Denn unser Bürgerrecht  ist in den Himmeln, von woher wir auch ⟨den⟩ Herrn Jesus Christus als Retter erwarten

Johannes 14,1-2 - 1 Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! 2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? (Offenbarung 21 – Himmlisches Jerusalem, die Gemeinde des Herrn, der Leib Christi, die Braut).

Römer 3,21-30 – Das Gesetz für den Gerechten - 21 Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: 22 Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, 23 denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes 24 und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. 25 Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden 26 unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht ist und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus ist. 27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 Denn wir urteilen, dass ⟨der⟩ Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke. 29 Oder ist ⟨Gott⟩ der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen? Ja, auch der Nationen. 30 Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittensein durch den Glauben rechtfertigen. 31 Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Auf keinen Fall! Sondern wir bestätigen das Gesetz*

*Das Gesetz des Christus (1. Korinther 9,21; Römer 10,4; Galater 3,23-25; Epheser 2,15).

Markus 12,28-34  - Das Gesetz Christi -28 Und einer der Schrift-gelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? 29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!« 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. 32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm; 33 und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. 34 Und als Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und es wagte niemand mehr, ihn zu befragen.

Johannes 4,7-8 – Das Gesetz Christi - 7 Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren* und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. *Römer 6; Römer 6,23; Johannes 3; 1. Johannes 2,29; 1. Johannes 5,4-5 (Himmlisches Volk)

Johannes 5,3 – Das Gesetz Christi - Denn dies ist die Liebe zu Gott: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Warum? Weil er uns diese - SEINE - Gebote mitgeteilt hat, was das Gesetz des Christus ist. Wer sich das mosaische Gesetz anschaut der weiß, das ist überaus schwer einzuhalten. Dieses Gesetz hat er erfüllt für seine Gemeinde.

Wer seinen Tag verbringt mit der Aufforderung ALLES was man macht aus Liebe und zu Ehren Gottes zu tun, der braucht auch kein angebundenes Gesetz das ihn zum Tod führt (Römer 5,20-21; Römer 7,8-10; Galater 2,19-21; Galater 3,10-12; Galater 3,21; Galater 3,24-26), die Gnade durch den Glauben jedoch in das ewige Leben (Epheser 2,8-9; Römer 3,20-24; Römer 4,15-16; Galater 2,16; Galater 3,21; Galater 3,24-26).

Galater 2,21 – Die Leugnung des Gnadenwerks - Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben.