Die Verlobung und Hochzeit des Lammes

Präambel: Muslime stellen häufig die Behauptung auf, dass der Herr Jesus Christus nicht Alles wusste, wie von Christen behauptet, demnach auch nicht Gott sein kann, denn dieser (Gott) ist schließlich allwissend. Hier geht es nun darum zu erklären, dass der Herr Jesus Christus selbstverständlich Alles gewusst hat (Johannes 2,25 – „er selbst wusste, was in dem Menschen war.“; Lukas 20,23 – „Aber er nahm ihre Arglist wahr“; Matthäus 12,15 – „Als aber Jesus es erkannte“; Markus 8,17 – „Und er erkannte es“; Matthäus 22,18 – „Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte“; Markus 12,15 – „Da er aber ihre Heuchelei kannte“; Johannes 4,1 – „Der Herr erkannte“; Johannes 4,29 – „Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe!“; Johannes 4,39 – „Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.“; Johannes 5,6 – „Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit ⟨so mit ihm⟩ steht.“; Johannes 5,42 – „Ich kenne euch.“; Johannes 6,15 – „Jesus erkannte.“; Johannes 6,61 – „Jesus bei sich selbst wusste.“; Johannes 8,37 – „Ich weiß.“; Johannes 16,19 – „Jesus erkannte.“; Johannes 21,15.16 – „Ja, Herr, du weißt.“; Offenbarung 2,2 – „Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren.“; Offenbarung 2,9 – „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut.“; Offenbarung 2,13 – „Ich weiß, wo du wohnst (und) wo der Thron des Satans ist.“; Offenbarung 2,19 – „Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren und ⟨weiß, dass⟩ deine letzten Werke mehr sind als die ersten.“; Offenbarung 3,1.8.15 – „Ich kenne deine Werke.“; Matthäus 9,4 – „Als Jesus ihre Gedanken sah.“; Matthäus 12,25 – „Da er aber ihre Gedanken wusste.“; Lukas 5,22 – „Als aber Jesus ihre Überlegungen erkannte.“; Lukas 6,8 – „Er aber kannte ihre Überlegungen.“; Lukas 9,47 – „Als Jesus aber die Überlegung ihres Herzens erkannte.“; Lukas 11,17 – „Da er aber ihre Gedanken wusste.“; Matthäus 16,8 – „Als aber Jesus es erkannte.“; Matthäus 26,10 – „Als aber Jesus es erkannte.“; Markus 2,8 – „Und sogleich erkannte Jesus.“; Johannes 6,64 – „Denn Jesus wusste von Anfang an.“), im Jetzt Alles weiß und die Zukunft kennt.

Die Hochzeit des Lammes – Jesus, der Christus – mit seiner Braut (Ekklesia, Gemeinde; alle die an ihn glauben) ist ein Gleichnis zur jüdischen Hochzeit. Im Gegensatz zum Qur’ān und zu islamischen Schriften ist in der Bibel eine geistige Tiefe zur Erkenntnis von absoluter Wichtigkeit; islamische Schriften sind nicht tiefgründig zu verstehen, eher als eine Art Tagesblatt und schon gar nicht als das Wort Gottes. Hierüber habe ich schon ein Video gemacht, klickt oben in die Ecke auf die Info-Box, dort habe ich euch das Video verlinkt.

Nach biblischer Erklärung wird der Herr Jesus Christus als Bräutigam seiner Braut, seiner Gemeinde (Ekklesia) betrachtet (Offenbarung 21,9 – „Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“; Johannes 3,29 – „Der die Braut hat, ist der Bräutigam“).

2. Korinther 11,2 – „Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um ⟨euch als⟩ eine keusche Jungfrau vor den Christus hinzustellen.“; Epheser 5,23 – „Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde (seiner Frau) ist“; Epheser 5,24 – „Wie aber die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem.“; Epheser 5,24 – „Ihr Männer, liebt eure Frauen!, wie auch der Christus die Gemeinde (seine Frau) geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat“; Epheser 5,28 – „So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber (Wie der Herr seine Frau liebt). Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.“; Epheser 5,32 – „Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“; Epheser 5,33 – „Jedenfalls auch ihr – jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber, dass sie Ehrfurcht vor dem Mann habe! (So wie auch die Gemeinde als Frau des Herrn Ehrfurcht vor Gott hat)“

Die zukünftige Braut des Bräutigams wurde/wird vom Vater erkauft (Matthäus 22,2 – „Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn ⟨die⟩ Hochzeit bereitete.“; 1. Korinther 6,20 – „Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib (als eine Braut des Bräutigams)!“), der Sohn jedoch entrichtete und zahlte den Preis hierfür. Hiermit gab man bekannt heiraten zu wollen, man offerierte der Braut die Heiratsabsicht und war mit der Annahme des Brautpreises verlobt mit dem Bräutigam („Jeder der an ihn glaubt“).

Nach Bekanntgabe der Verlobung (Kiddushin) ging der Bräutigam fort (Apostelgeschichte 1,11 – „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.“) und bereitete den zukünftigen Eheleuten das Heim (Johannes 14,2 – „Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten“), um die Braut dann nach der Errichtung des Heims zu sich zu holen (Johannes 14,3 – „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“; Heimführung der Braut die ihr „Recht auf das Heim hat“ (Philipper 3,20 – „Denn unser Bürgerrecht ist in ⟨den⟩ Himmeln, von woher wir auch ⟨den⟩ Herrn Jesus Christus als Retter erwarten“), Chuppah). Dieses Holen geschah/geschieht zur letzten Stunde (des Tages; Matthäus 25,6 – „Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen!“) (1. Johannes 2,18 – „Kinder, es ist die letzte Stunde“; 1. Petrus 4,7 – „Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.“) an dem das Heim errichtet war (Himmlisches Jerusalem; Hebräer 12,22 – „Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem“; Offenbarung 21,2 – „Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“), (Entrückung, Bewahrung vor der Stunde der Versuchung; Offenbarung 3,10; Offenbarung 22,7 – „Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!“; 1. Thessalonicher 4,17 – „Danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“).

Die Hochzeit findet bei der Heimholung der Braut statt, noch vor der Stunde der Versuchung (Offenbarung 3,10). Die Verlobung fand bereits statt und durch das Blutopfer am Kreuz in Golgatha war die Mitgift bezahlt; um diesen Preis also hat der Vater die Braut erkauft (1. Korinther 6,20 – „Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib (als eine Braut des Bräutigams)!“ – Der Leib Christi (1. Korinther 12,27 – „Ihr aber seid Christi Leib.“)).

Der Ehevertrag (Ketubah) ist das Heilsversprechen (Johannes 11,25 - „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.“; Johannes 6,35 – „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.“; Römer 3,22; Galater 2,16; Galater 3,24; Johannes 3,18) durch den Glauben an den Sohn Jesus und zu verstehen als ein Vertrag mit gegenseitigen Pflichten und Erfüllungen. Unsere Pflicht ist es an den Sohn als Gott in der Fleischwerdung zu glauben die Erfüllung hieraus ist das Heil. Die Pflicht des Bräutigams ist es seine Braut zu bewahren, die Erfüllung hieraus ist die Hoffnung.

Hingegen dazu beschließt jedoch alleine der Vater wann die Hochzeit (Nissu‘in) stattfindet (Offenbarung 19,7 – „Die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht.“), um die Verlobung zu besiegeln (Versiegelung mit dem heiligen Geist) und nicht der Sohn (Markus 13,32 – „Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.“; Apostelgeschichte 1,7 – „Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat.“).

Schauen wir uns nun noch das betroffene Wort in dem Vers aus Markus 13,32 im Detail – also im Urtext - an, so erkennen wir dass hier nicht das Wort „weiß“ zu lesen ist, sondern die Bedeutung „in Kenntnis“ (Respektive: Wahrgenommen, Bewusst (darüber)). Der Herr Jesus Christus sprach also nicht davon kein Wissen über den Zeitpunkt des jüngsten Tages zu haben, sondern keine Kenntnis hierüber wann der Vater die Hochzeit festlegt hat, da der Vater alleine die Hochzeit terminiert – wir haben einen Gott der Ordnung (1. Korinther 14,33 – „Denn Gott ist nicht ⟨ein Gott⟩ der Unordnung.“), auch aus diesem Grund wird an dieser Ordnung der Verehelichung festgehalten.

Brautpreis, Abschied, Rückkehr, Heimführung, Hochzeitsmahl